ResearchPad - originalien https://www.researchpad.co Default RSS Feed en-us © 2020 Newgen KnowledgeWorks <![CDATA[Meldepflichten für Infektionskrankheiten und Infektionserreger in Deutschland: Entwicklung und Verbesserungsvorschläge]]> https://www.researchpad.co/article/elastic_article_8165 Mit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Jahr 2001 wurden die Meldepflichten für Infektionskrankheiten und Infektionserreger auf eine neue Basis gestellt. Erstmals wurde zwischen einer Arztmeldepflicht für Infektionskrankheiten und einer Labormeldepflicht für Infektionserreger unterschieden. Ziel war es, durch die Labormeldepflicht Ärzte zu entlasten und dadurch die Meldemoral zu verbessern. Seither ist eine Vielzahl neuer Meldepflichten hinzugekommen.

Ziele dieser Arbeit sind es, die Meldepflichten und die Anzahl der gemeldeten Fälle in Deutschland anhand ihrer Entwicklung darzulegen und zu diskutieren – auch vor dem Hintergrund der vorherigen Regelungen in Deutschland (Bundesseuchengesetz) sowie internationaler und europaweiter Empfehlungen (IHR; EU-Kommissions-Beschlüsse 1999, 2018) – und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten.

Angesichts der erheblichen Zunahme der Meldepflichten und der Meldungen in den letzten Jahren sowie der Möglichkeiten des IfSG, das neben der Meldepflicht weitere Surveillance-Systeme vorsieht, sollte das Meldewesen auf notwendige Meldepflichten fokussiert werden. Die vorgeschlagene Abschaffung der Meldepflicht für Nachweise von Noroviren und Rotaviren könnte in einem ersten Schritt sowohl die Meldenden als auch die Gesundheitsämter entlasten und so ein effizienteres Meldewesen und eine intensivere und bessere Ermittlungsarbeit der Gesundheitsämter ermöglichen.

]]>
<![CDATA[Acetabular defect classification and management]]> https://www.researchpad.co/article/N57e3efc4-d31e-4555-8234-6ffbef02a2c6 The purpose of this study was to provide a practicable and contemporary classification system that is reliable and pragmatic with respect to perioperative evaluation, planning, scientific comparison and analysis.Material and methodsThis was a retrospective study of 160 patients who underwent acetabular revision surgery after THR due to loosening of the acetabular cup. The assessment of the acetabular defect was based on intraoperative description of the bony configuration of the acetabulum as well as on standardized preoperative planning images (pelvic overview and axial view of the hip joint). Preoperative computed tomography (CT) was carried out in individual cases.ResultsAcetabular bone defects were classified into 4 types based on whether or not a 3-point fixation of the acetabular cup within the boundaries of the acetabular cavity was possible. Minor segmental defects or cup loosening without bone loss can be treated with standard hemispherical acetabular components. Bone loss can be filled with bone grafts and/or treated by the appropriate acetabular component in order to ensure stable anchorage. When conventional revision cups are no longer suitable a custom made partial pelvic replacement can be used.ConclusionThe proposed classification mainly relies on intraoperative findings which were confirmed by preoperative imaging in 154 cases out of 160 (96.25%); however, meticulous preoperative planning based on X‑ray radiographs must be carried out. In addition, a CT scan must be performed whenever type III or type IV defects are anticipated. Compared to the existing classification systems, we can state that our classification system is practicable and pragmatic and simplifies the assessment of bone defects. ]]> <![CDATA[Akuter Effekt von inhalativem Stickstoffmonoxid auf die Oxygenation bei Kindern mit Virus-induzierter, hypoxämischer Ateminsuffizienz]]> https://www.researchpad.co/article/Nad385df7-4c91-4ba6-ac0d-f357015ff113

Zusammenfassung

Fragestellung: Inhalatives Stickstoffmonoxid (iNO) wird seit einigen Jahren zur Verbesserung der Oxygenation bei Kindern und Erwachsenen mit ARDS (acute respiratory distress syndrome) eingesetzt. Wir berichten über den Soforteffekt von iNO bei 4 Kindern mit einem Virus-induzierten, hypoxämischen Atemversagen.

Methode: Wir verabreichten iNO während der 1. Stunde in einer Dosis von 20 ppm und reduzierten anschließend auf 5 ppm. Die Wirkung auf die Oxygenation wurde mittels des arteriellen Sauerstoffpartialdrucks und des Oxygenationsindex beurteilt.

Ergebnisse: Die Inhalation von NO führte bei 3 Kindern zu einer akuten Verbesserung der Oxygenation und zu einer Reduktion des Oxygenationsindex um mehr als 30%. Bei 1 Kind bewirkte iNO eine deutliche Abnahme des pulmonal-arteriellen Widerstands, ohne die Oxygenation zu verbessern.

Diskussion: Obwohl nach bisherigen Studien die Anwendung von iNO die Mortalität des ARDS nicht senkt, halten wir dessen Einsatz bei Kindern mit akutem, hypoxämischem Atemversagen für gerechtfertigt, wenn die erzielte Verbesserung der Oxygenation zu einer Stabilisierung des Krankheitsbilds beiträgt.

]]>
<![CDATA[Therapie des toxischen Schocksyndroms mit hoch dosierter Immunglobulingabe]]> https://www.researchpad.co/article/Nfaf4d88d-fa39-43d3-88cc-3e616b747661

Zusammenfassung

Hintergrund. Das klinische Erscheinungsbild des TSS (toxic shock syndrome) zeigt viele Gemeinsamkeiten mit dem Kawasaki-Syndrom. Während die Therapie der Wahl beim Kawasaki-Syndrom die Behandlung mit Immunglobulinen ist, wird die Therapie des TSS noch kontrovers diskutiert.

Fallbericht. Wir berichten über ein 14-jähriges Mädchen mit schwerem TSS ohne klassische Menstruationsanamnese. Unter hoch dosierter Immunglobulingabe (2 g/kg KG) sowie antibiotischer Therapie kam es zu einer raschen Befundbesserung.

]]>
<![CDATA[Emotionale Befindlichkeit, kognitive Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei HIV-Patienten]]> https://www.researchpad.co/article/Nad63d8d5-13c0-4568-8fa1-b772c6e7c303

Zusammenfassung

Hintergrund

Bedingt durch den Wandel der HIV-Infektion von einer akut lebensbedrohlichen Erkrankung hin zu einer chronischen Infektion treten neben kausaltherapeutischen Bestrebungen immer häufiger psychosoziale Aspekte in den Fokus wissenschaftlicher Forschung. Ziel der vorliegenden Studie war es, emotionale Befindlichkeitsstörungen, gesundheitsbezogene Lebensqualität und kognitive Leistungsfähigkeit bei HIV-Patienten zu erfassen und die HIV-Diagnosestellung als „life event“ mit besonderen Eigenschaften und Auswirkungen auf mögliche posttraumatische Belastungssyndrome zu berücksichtigen.

Methode

In unserer explorativen Studie konnten wir insgesamt 37 HIV-infizierte ambulante Patienten einschließen und hinsichtlich depressiver (BDI) sowie posttraumatischer Belastungssymptome in Folge der HIV-Diagnosestellung (IES), der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (SF-36) und der kognitiven Leistungsfähigkeit (SKT) untersuchen. Weiters wurde das neue diagnostische Konzept der Anpassungsstörungen als Stressreaktionssyndrome nach Maercker berücksichtigt.

Ergebnisse

Von 37 Patienten wiesen 67,6% (n=25) ein posttraumatisches Belastungssyndrom (HIV-PTSS) nach IES auf, das eine Anpassungsstörung nach Maercker darstellte. 14 Patienten (37,8%) litten an depressiven Syndromen. 27% (n=10) zeigten kognitive Beeinträchtigungen (minimale: n=8; leichte: n=1; mäßige: n=1). Im Vergleich zu HIV-Patienten ohne PTSS hatten HIV-Patienten mit PTSS signifikant ungünstigere Werte in den SF-36-Domänen allgemeine Gesundheit (p=0,003), Vitalität (p=0,007), soziale Funktionsfähigkeit (p=0,000), emotionale Rollenfunktion (p=0,016) und psychische Gesundheit (p=0,000).

Schlussfolgerung

HIV-infizierte Patienten zeigen möglicherweise ein erhöhtes Risiko für PTBS im Sinne von Anpassungsstörungen nach Maercker, depressive Syndrome und kognitive Beeinträchtigungen. Das Vorhandensein emotionaler Befindlichkeitsstörungen ist bei ihnen mit Einbußen in der Lebensqualität assoziiert. Folglich raten wir zu einer frühzeitigen und umfänglichen biopsychosozialen Diagnostik und Therapie von HIV-Patienten.

]]>
<![CDATA[Assisted respiration using CPAP via face-mask in patients with blunt chest trauma. An alternative to intubation and mechanical ventilation]]> https://www.researchpad.co/article/Nea885784-42d4-46f3-8087-12eb6025caf4

Summary

Intubation and Positive End Expiratory Pressure Ventilation (PEEP) is a well established therapeutic strategy for impaired lung function, particularly following blunt chest trauma. Complications of this regime are however also well known and pose the question why non-invasive forms of respiratory assistance such as Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) have only gained minor popularity. In a prospective study, 30 patients who had suffered blunt chest trauma were treated with CPAP administered by mask. The regime consisted of continuous administration of CPAP by a face-mask, with gradually increasing periods of spontaneous breathing. Initially a FiO2 of 0.33 (range 0,28–0,38) proved necessary. The initial CPAP level was 7 mbar (range 5–8) with an (Assisted Spontaneous Breathing) ASB of 15 mbar (range 13–18). FiO2 and CPAP/ASB levels were subsequently gradually reduced until no longer necessary. In all patients intubation and ventilation was avoided by this regimen. The treatment was well accepted by all patients and common ventilation associated complications such as pneumonia did not occur. In comparison with the former standard method of treatment the average ICU stay was dramatically reduced, principally due to not having to gradually wean patients from ventilation and sedation. Other positive benefits include normal communication and feeding with active early mobilisation leading to faster recovery, both physical and psychological. We conclude that non-invasive respiratory techniques should be used more frequently and recommend further studies are undertaken to define the indications.

]]>
<![CDATA[Management der saisonalen Influenza 2017/2018: Erfahrungen an einem deutschen Universitätsklinikum]]> https://www.researchpad.co/article/N6ab6f12c-4d63-470e-88f7-6e092ab2e349

Zusammenfassung

Hintergrund

Es gibt nur wenige strukturierte klinische Erfahrungsberichte zum stationären Management einer saisonalen Influenzaepidemie.

Ziel

Die systematische Beschreibung eines Patientenkollektivs mit saisonaler Influenza an einem Universitätsklinikum zur Verbesserung von Risikostratifikation und klinischer Versorgung.

Methode

In der vorliegenden monozentrischen, retrospektiven Observationsstudie der Influenzasaison 2017/2018 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurden Patienten mit nachgewiesener Influenzainfektion erfasst.

Ergebnisse

24 % (n = 162/676) der Influenzaabstriche in der Notaufnahme waren positiv. Insgesamt wurde bei 255 Patienten (Median 66 Jahre) eine Influenzainfektion nachgewiesen (Influenza A: n = 79, Influenza B: n = 176); davon waren 27 (15,3 %) nosokomiale Infektionen. 179 (70,2 %) Patienten wurden stationär, davon 51 (20 %) intensivmedizinisch behandelt. Patienten mit Intensivaufenthalt hatten zum Zeitpunkt der Influenzadiagnose einen erhöhten CRP-Wert (69,5 mg/dl [SD 62,8] vs. 141,7 [SD 127,2] mg/dl) und häufiger Infiltrate im Röntgen/CT des Thorax (n = 43 [33,6 %] vs. n = 43 [84,3 %]). Eine antivirale Therapie mit Oseltamivir wurde bei 74 (29,0 %) Patienten durchgeführt. 11 (6,1 %) Patienten wurden mit extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) behandelt. 23 (9,0 %) Patienten verstarben. Nur 4 der Verstorbenen waren (trivalent) geimpft und waren mit Influenza B infiziert.

Diskussion

Die strukturierte Nutzung von diagnostischen Tests (Influenza-PCR, Röntgen/CT-Thorax und CRP-Wert), antiviraler Therapie (Oseltamivir), gezieltem Management der Aufnahme- bzw. der intensivmedizinischen Kapazitäten sowie die Erhöhung der Impfquoten sind wichtig zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Ressourcennutzung während saisonaler Grippeepidemien.

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (10.1007/s00103-019-02976-0) enthalten.

]]>
<![CDATA[Erweiterte Spenderkriterien der Bundesärztekammer]]> https://www.researchpad.co/article/N1a22b11c-8e33-4bf1-8b12-b393c7e94e70

Zusammenfassung

Einleitung

Die Expansion des Spenderpools durch die Verwendung von Spenderorganen, die erweiterte Spenderkriterien erfüllen, verringert die Wartelistenmortalität mit einem erhöhten Risiko für das Patienten- und Transplantatüberleben nach Lebertransplantation. Die Eignung der Anzahl der erfüllten erweiterten Spenderkriterien nach der aktuellen Definition der Bundesärztekammer (BÄK-Score) für die Voraussage der frühen Ergebnisse nach Lebertransplantation ist unbekannt.

Patientenkollektiv

Untersucht wurden 257 erwachsene Empfänger, die zwischen dem 01.01.2007 und dem 31.12.2010 insgesamt 291 konsekutive Lebertransplantate erhielten.

Methoden

Primäre Studienendpunkte waren die 30-Tage-Mortalität, 3-Monats-Mortalität, das 3-Monats-Patientenüberleben, 3-Monats-Transplantatüberleben und die Notwendigkeit einer akuten Retransplantation innerhalb von 30 Tagen. Der BÄK-Score wurde als prognostisches Modell mit der ROC-Kurven-Analyse mit Bestimmung der Sensitivität, Spezifität und Gesamtmodellkorrektheit des Modells für die Voraussage der primären Studienendpunkte untersucht. Weiterhin wurden Kaplan-Meier-Überlebensanalysen, Log-Rank-Tests, Cox-Regressionsanalysen, logistische Regressionen und χ2-Tests durchgeführt.

Ergebnisse

Die Anzahl der erfüllten erweiterten Spenderkriterien hatte keinen signifikanten Einfluss auf die primären Studienendpunkte (p > 0,05) und das Patientenüberleben (p > 0,05). Die ROC-Kurven-Analyse zeigte für die Voraussage der primären Studienendpunkte Flächen ≤ 0,561 mit einer Gesamtkorrektheit des Modells < 58% bei einer Sensitivität < 52%.

Schlussfolgerung

Die Anzahl der erfüllten erweiterten Spenderkriterien nach der aktuellen Definition der Bundesärztekammer kann die frühe Prognose innerhalb der ersten 3 Monate nach Lebertransplantation als prognostisches Modell nicht voraussagen.

]]>
<![CDATA[Knochenmarktransplantation bei akuter Leukämie, chronisch myeloischer Leukämie, schwerer aplastischer Anämie und Neuroblastom Stadium IV. Einfluß antiviraler Prophylaxe mit Anti-CMV-Hyperimmunglobulin und Azyklovir]]> https://www.researchpad.co/article/Neb446b3f-caf9-4fd4-8589-3b0fdba86082 ]]> <![CDATA[Rekombinante Hepatitis-B-Impfstoffe und Verdachtsfälle unerwünschter Reaktionen Eine Bewertung der Spontanerfassungsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts 1995 bis 2000]]> https://www.researchpad.co/article/Nee1eee89-4389-47ca-8881-dca7b17d7f22

Zusammenfassung

Die Impfung gegen Hepatitis B wurde im Oktober 1995 von der ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) in den Katalog der für alle Kinder und Jugendlichen empfohlenen Impfungen aufgenommen. Die zuvor in Deutschland praktizierte Impfung von Risikokollektiven hatte zwar zu einer Abnahme der Erkrankungsfälle bei Angehörigen von Heilberufen, nicht aber zu einer Beeinflussung der Inzidenz der Gesamtbevölkerung geführt. Die steigende Zahl der in den Jahren 1995 bis 2000 auf den deutschen Markt gebrachten Impfdosen lässt auf eine zunehmende Akzeptanz der Impfung durch die Kinderärzte schließen. Im Rahmen dieser Arbeit werden die spontan aus Deutschland gemeldeten Fälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Anwendung der rekombinanten Vakzine vorgestellt und diskutiert.

]]>
<![CDATA[Lung diseases after bone marrow transplantation]]> https://www.researchpad.co/article/Nba766b57-0ed2-497a-8938-2e08d87cb8f0

Summary

The case histories of 72 subsequently treated patients — 44 with acute leukemia, 10 with chronic myeloid leukemia, 16 with severe aplastic anemia and 2 with neuroblastoma — were analyzed after bone marrow transplantation (BMT) with respect to pulmonary diseases. Thirty-eight patients suffered from a total of 51 pulmonary complications, which led to death in 20. Of 13 patients, 3 died of bacterial pneumonia, all of them during granulocytopenia; 2 of 6 patients died of fungal pneumonia and 2 out of 3 of a mixed bacterialmycotic infection. Adult respiratory distress syndrome (ARDS) led to death in 2 patients. A granulocyte count under 500/µl correlated significantly (P<0.002) with the fatal outcome of bacterial, fungal and ARDS pneumonia as well as with bronchitis. Viral pneumonia led to death in 8 of 9 patients; in each there was a significant correlation (P<0.05) with graft-versus-host disease (GvHD). Patients with repeated episodes of pulmonary illness had significantly more chronic GvHD (P<0.05); several of these patients displayed a reduction in helper T cells and an increase in suppressor T cells in the peripheral blood. The natural killer (NK) cells were reduced and the percentage of activated NK cell level lay between 6% and 69%. B-cells were absent or deficient. These findings explain in part the absence of specific antibody reactivity. Five of these patients also contracted GvHD-associated obstructive bronchiolitis, which did not respond to therapy. Pulmonary infiltrates of unknown origin (including idiopathic interstitial pneumonia) occurred in 8 of the patients (11.1%), with a fatal outcome in 3 patients. Significant changes (P<0.05) in lung function after BMT appeared in the form of reduced vital capacity (VC) increased residual volume (RV) and an increase in RV expressed as the percentage of total lung capacity. Pulmonary diseases were the most common complication and cause of death in our patients after BMT.

]]>
<![CDATA[Untersuchungen über die bronchokonstriktorische Wirkung des β-Rezeptorblockers Propranolol bei Meerschweinchen und Patienten mit Asthma bronchiale]]> https://www.researchpad.co/article/Na56c5f1a-e6b6-43bb-9b7d-8d8d047d291a

Zusammenfassung

1. Die bronchokonstriktorische Wirkung von Propranololaerosol wurde an Meerschweinchen und an 5 Patienten mit Asthma bronchiale untersucht.

2. Beim Meerschwein gelang es regelmäßig durch die Einatmung von 12% Propranololaerosol schwere Dyspnoe hervorzurufen, die in ähnlicher Form auftrat wie beim anaphylaktischen Mikroschock.

3. Bei Asthmatikern mit nachweisbarer Bronchial-obstruktion wurde diese durch die Einatmung von 1- oder 5%igem Propranololaerosol regelmäßig verstärkt.

4. Atropin und Hexamethonium verminderten im Tierversuch und bei Patienten mit Asthma bronchiale signifikant die Propranololwirkung; Guanethidin und Mepyramin blieben wirkungslos.

]]>
<![CDATA[Elektronenoptischer Nachweis des Virus der spitzen Kondylome]]> https://www.researchpad.co/article/Naa8acbb0-d466-43f0-88f4-f4b67678d7ae

Zusammenfassung

Es wird über elektronenmikroskopische Untersuchungen an spitzen Condylomen im Bereich des weiblichen Genitale berichtet, in denen der Nachweis von Viruspartikeln im Cytoplasma der Epithelzellen erbracht werden konnte. Größe, Lokalisation und Mikromorphologie der gefundenen Elementarkörperchen machen wahrscheinlich, daß der Erreger der spitzen Condylome nicht mit dem der Verrucae vulgares identisch ist.

]]>
<![CDATA[Infektiöse obere Luftwegsobstruktion]]> https://www.researchpad.co/article/N418c4bc3-c1e4-416d-871c-5a069718e314

Zusammenfassung

Infektiöse Erkrankungen der oberen Luftwege können besonders beim Säugling und Kleinkind zum Notfall mit partieller bis kompletter Luftwegsobstruktion und respiratorischer Insuffizienz führen. Sie erfordern ein besonnenes, ruhiges Vorgehen, manchmal aber auch ein rasches Eingreifen des erstversorgenden Mediziners. Fragen nach dem Symptombeginn, begleitender Rhinitis und Fieber sowie eine orientierende Anamnese zu möglicherweise bereits bekannten Atemwegsproblemen seit der Geburt oder in den ersten Wochen danach (z. B. kongenitale Malformationen von Larynx oder Trachea) und eine sorgfältige Beobachtung zur Einschätzung des Ausmaßes der Atemnot und Zuordnung des Atemgeräuschs zu den Atemphasen stehen am Beginn jeder Untersuchung. Die systemische Applikation von Steroiden und Inhalation von Epinephrin (Adrenalin) sind Standard bei der viralen Laryngotracheobronchitis, der häufigsten infektiösen Luftwegserkrankung mit oberer Luftwegsobstruktion. Seltene Differenzialdiagnosen wie die bakterielle Tracheitis, der Retro- und Parapharyngealabszess oder die Epiglottitis erfordern ein spezielles Management.

]]>
<![CDATA[Efficacy of a certified modular ultrasound curriculum]]> https://www.researchpad.co/article/N7f3d764e-5eb8-4dc9-b72b-b5ae4c67d014

Background

In recent years, ultrasound (US) has become more incorporated into anesthesia and intensive care medicine. The German Anesthesia Society established a modular curriculum to teach US skills. Until now, the efficacy of this modular curriculum has not been validated.

Objective

The main objective of this study was to determine whether there is an increase of knowledge and of psychomotor skills for the trainees in this curriculum.

Material and methods

After ethical committee approval, 41 anesthesia physicians were enrolled. To determine the increase of knowledge and of practical skills theoretical and practical tests performed were evaluated before and after two different US courses.

Results

Comparing before and after course tests, the participants showed significant improvement in theoretical multiple choice tests (p = 0.008). Regarding psychomotor skills following course 1, the trainees improved significantly in the time needed to perform the two practical tests (p = 0.03), but not in the performance of the test. Better needle visualization during simulated US-guided vessel puncture (p = 0.52) and better identification of the anatomical structures in the axillary region (p = 0.56) could not be achieved.

Conclusion

This study shows that although this US course curriculum has positively enhanced the trainees’ theoretical knowledge of US practice, it does not enhance the practical application of that theoretical knowledge. To improve this curriculum, a supervised clinically practical training should follow the course.

Electronic supplementary material

The online version of this article (10.1007/s00101-020-00730-9) provides the two questionnaires in German. The article and additional material are available at www.springermedizin.de. Please enter the title of the article in the search field, the additional material can be found under “Ergänzende Inhalte”.

]]>